Regensburger Modell

Interprofessionell arbeiten, forschen, lehren und managen

Die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I und das Pflegezentrum 4 des Universitätsklinikums Regensburg haben gemeinsam ein interprofessionelles Konzept etabliert, das die traditionellen Säulen der universitären Medizin - Forschung, Lehre und Klinik - mit Management und Personalentwicklung verbindet. Die Besonderheit des „Regensburger Modells“ ist der interprofessionelle Teamansatz in all diesen Bereichen unter dem Motto „Wir arbeiten, forschen, lehren und managen gemeinsam.“ Das klare Ziel aller beteiligten Berufsgruppen, bestehend aus Ärzteschaft, Pflege und Verwaltung: die beste Versorgung – fachlich und menschlich für schwerstkranke Patienten am UKR.

Interprofessionelle Tafelbesprechungen und gemeinsame Visiten gehören zum täglichen standardisierten Tagesablauf. Der ärztliche und pflegerische Kliniktag ist synchronisiert, um hier größtmögliche Synergieeffekte zu schaffen. In die kontinuierlichen interprofessionellen Prozesse sind auch die Klinikapotheke, die Klinikseelsorge, die Physiotherapie, der psychiatrische Dienst und das Referat für Personalentwicklung eingebunden.

 

Ausbildung in der Zukunft | Interprofessionalität als Exzellenzmodell – die A-STAR

Das „Regensburger Modell“ ist ein Prozess, in dem die Interprofessionalität zu einer nachhaltigen Wertschätzung nach innen und nach außen führt. Um diese Kultur in die Zukunft zu tragen, hat die Klinik eine interprofessionelle Ausbildungsstation, Start im Oktober 2019, etabliert: „A-STAR“ das steht für Ausbildungsstation Regensburg. Ziel ist es, die Führungskräfte von morgen bestmöglich auf ihren zukünftigen ärztlichen oder pflegerischen Beruf vorzubereiten, und den interprofessionellen Gedanken bereits im Studium bzw. der Ausbildung zu vermitteln.